Kommt Ihnen das bekannt vor?
Für Geschäftsführer, Gesellschafter und Organe von Unternehmen, die mit Liquiditäts-, Gläubiger- oder Insolvenzrisiken konfrontiert sind und rechtliche Klarheit über Sanierungsoptionen und persönliche Haftungsrisiken brauchen.
- Zahlungen an Gläubiger werden knapp — es ist unklar, welche Schritte jetzt obligatorisch sind.
- Der Geschäftsbetrieb muss optimiert werden — ohne Risiken bei Kündigung, Restrukturierung oder Gläubigerkommunikation zu schaffen.
- Die Bank fordert ein Sanierungskonzept — und es ist unklar, welche Informationen Sie offenlegen müssen und wann.
- Gläubiger mahnen oder drängen auf Sicherheiten — ohne dass die Rechtsfolgen vollständig klar sind.
- Die Geschäftsführung trägt persönliches Haftungsrisiko — aber es ist unklar, welche frühzeitigen Maßnahmen dieses reduzieren.
- Ein StaRUG-Verfahren könnte passend sein, aber Sie kennen die Voraussetzungen, Kosten und zeitlichen Folgen nicht.
Restrukturierung ist keine Notfall-Reaktion, sondern eine rechtlich geordnete Strategie
Viele Geschäftsführer sehen Sanierung als ungeordnete Notfall-Phase: schnelle Maßnahmen, optimistische Zusagen, später Reue. Das ist falsch. Echte Sanierung braucht rechtliche Struktur — klare Ziele, transparent kommunizierte Optionen, bewusste Haftungsverteilung und professionelle Gläubigerkommunikation. Diese Struktur schafft erst Verhandlungsspielraum.
Familum ordnet Ihre Situation. Wir prüfen, ob StaRUG-Verfahren, Restrukturierung, Intensivbetreuung oder Insolvenz die richtigen Wege sind. Wir dokumentieren Entscheidungen. Wir begleiten Gläubigerabstimmung. Und wir machen transparent, welche persönlichen Haftungsrisiken entstehen und wie sie gesenkt werden.
Das Risiko
- Zahlungsunfähigkeit wird offensichtlich und Gläubiger werden ungeduldig — ohne dass die richtigen rechtlichen Optionen strukturiert geprüft wurden.
- Geschäftsführer handelt ohne juristische Begleitung und schafft sich selbst persönliche Haftungsfallen — durch falsche Zusagen, unzureichende Dokumentation oder Verstoß gegen Meldepflichten.
- Die Zeit für StaRUG oder rechtzeitige Restrukturierung läuft ab — später bleibt nur noch ungeordnete Insolvenz mit maximalen persönlichen und wirtschaftlichen Folgen.
Was wir rechtlich sichern
- Geschäftsführerhaftung wird früh eingeordnet und durch dokumentierte Sorgfalt gesenkt — Sorgfaltspflichten, Informationspflichten, Gläubigerkommunikation.
- Sanierungsoptionen (StaRUG, Intensivbetreuung, außergerichtliche Umstrukturierung) werden sachgerecht geprüft, nicht emotional entschieden.
- Gläubigerverhandlungen erfolgen rechtssicher und transparent — Vermeidung von Risiken, die später als Haftungsgrund ausgelegt werden.
Typische Situationen
Worum geht es bei Ihnen?
Vier Situationen, die Unternehmen regelmäßig zu uns führen — mit dem, was wir konkret übernehmen.
Liquidität knapp, Gläubiger mahnt
Vor Einzelmaßnahmen prüfen
Die Lage ist noch kontrollierbar, aber Zahlungsverzögerungen entstehen. Gläubiger mahnen erste Außenstände. Geschäftsführung steht unter Druck, kurzfristig zu optimieren.
Das tun wir für Sie
- Sanierungsprüfung: Überblick über Schulden, Forderungen, Zahlungsfähigkeit und realistisches Szenario
- Haftungsrisiken einordnen: Welche Meldepflichten bestehen, wenn Insolvenzreife eintritt?
- erste Gläubigerkommunikation strukturieren: Wie wird transparent und rechtssicher kommuniziert, ohne sich festzulegen?
Geschäftsmodell nicht rentabel, Restrukturierung nötig
Optionen vor Entscheidung klären
Das Geschäftsmodell ist nicht tragfähig. Es braucht Umstrukturierung, Kostensenkung oder Neuausrichtung. Banken und Gläubiger wollen Sicherheit, dass Restrukturierung wirkt.
Das tun wir für Sie
- Sanierungskonzept rechtlich durchdenken: Welche Optionen sind realistisch, welche kosten Zeit und Mittel?
- Arbeitgeber-Risiken prüfen: Wie können Kündigungen und Umstrukturierungen rechtssicher gestaltet werden?
- Gläubiger-Begleitung: Wie wird Restrukturierungswille transparent und glaubwürdig kommuniziert?
StaRUG-Verfahren erwägen
Timing und Struktur sind kritisch
Eine frühe Restrukturierung unter StaRUG könnte Optionen erhalten. Aber die Schritte, Kosten und Chancen sind unklar. Ein falscher Einstieg schafft mehr Risiken als Nutzen.
Das tun wir für Sie
- StaRUG-Voraussetzungen prüfen: Ist der Eintritt noch möglich, welche Informationen sind nötig?
- Prozess und Kosten transparent einordnen: Wie lange dauert ein Verfahren, welche Gläubiger machen mit?
- Geschäftsführerhaftung während StaRUG: Welche Dokumentation und Sorgfalt ist erforderlich?
Insolvenz droht, Geschäftsführer trägt persönliches Risiko
Jetzt zählt Dokumentation
Die Situation ist ernstlich. Gläubiger drängen auf Insolvenzantrag oder die Geschäftsführung muss diesen selbst stellen. Die Geschäftführer brauchen Klarheit über persönliche Haftungsrisiken.
Das tun wir für Sie
- Haftungsrisiken realistisch analysieren: In welchen Phasen entstand Schaden, was hätte anders entschieden werden müssen?
- Insolvenzrechtliche Pflichten prüfen: Meldepflichten, Informationspflichten, Handlungspflichten in Insolvenz.
- Schuldnerverfügungen prüfen: Welche Maßnahmen in den letzten Phasen könnten anfechtbar sein, welche sind dokumentiert sauber?
Warum Familum bei Sanierung
In der Unternehmenskrise entscheiden nicht Größe und Reputation, sondern Geschwindigkeit, Sachkenntnis und wirtschaftliches Verständnis. Familum verbindet Insolvenzrecht, Geschäftsführerhaftung und operative Fragen — statt diese getrennt zu denken.
Ein juristisches Team je Mandat
Sanierungen brauchen mehrere Perspektiven gleichzeitig: Insolvenzrecht, Arbeitsrecht (Kündigungen, Betriebsrat), Gläubigerrecht, Geschäftsführerhaftung, ggf. Steuerrecht. Ein einzelner Anwalt sieht dies nicht. Familum ordnet mit einem eingespielten Team, nicht nebenbei.
Wirtschaftliches Verständnis, nicht juristisches Theater
Juristen können sich endlos in Rechtsfragen verlaufen. Geschäftsführer brauchen klare Einordnung: Welche Option rettet das Unternehmen realistisch? Welche Ressourcen sind dafür nötig? Familum denkt bei Recht immer das Geschäftsmodell mit.
Geschwindigkeit ohne Bauchgefühl
In Krisensituationen entstehen oft gut gemeinte, aber rechtlich riskante Entscheidungen (falsche Zusagen an Gläubiger, Zahlungen bevorzugter Gläubiger, Verzicht auf Insolvenzantrag). Familum bringt Ruhe und dokumentierte Entscheidungen.
Kostenrahmen vor Mandat — nicht am Ende
Sanierungsmandaten brauchen klare Budgets. Familum sagt im Vorgespräch, welche Leistungen in welchem Umfang nötig sind und was diese voraussichtlich kosten — damit die Geschäftsführung auf dieser Basis entscheiden kann.
Warum jetzt handeln — bevor Optionen wegfallen
In der Unternehmenskrise entscheiden nicht die besten Lösungen, sondern die frühesten richtigen Schritte. Je später rechtliche Struktur entsteht, desto enger wird der Handlungsspielraum. Frühe Klärung von Haftungsrisiken, Sanierungsoptionen und Gläubigerstatus bewahrt Verhandlungskraft und verhindert, dass aus Verzögerung Fahrlässigkeit wird.
Geschäftsführerhaftung wird schnell persönlich
Sobald die Insolvenz absehbar ist und die Geschäftsführung von der Zahlungsunfähigkeit Kenntnis hat, entstehen Schadensersatzpflichten. Frühe rechtliche Begleitung dokumentiert geordnete Maßnahmen und senkt persönliche Risiken.
Gläubigerkommunikation schafft oder zerstört Vertrauen
Unstrukturierte Zusagen an Gläubiger, unprofessionelle Kommunikation oder falsche Informationen können rechtliche Folgen haben. Strukturierte Gläubigerdialoge mit Rechtssicherheit schaffen Raum für Sanierung statt Eskalation.
StaRUG-Optionen verfallen schnell
Ein Restrukturierungsverfahren nach dem StaRUG eröffnet Spielraum, aber nur, wenn es rechtzeitig eingeleitet wird. Je früher klare Information vorliegt, desto eher können Chancen genutzt werden.
In fünf klaren Schritten
Anliegen einreichen
Sie schildern kurz Ihre Situation und die wichtigsten Eckdaten.
Strukturierte Aufnahme
Unser Team klärt mit Ihnen Ausgangslage, Unterlagen, Fristen und Ziele.
Einordnung des nächsten Schritts
Wir schauen, welches Vorgehen in Ihrer Situation sinnvoll sein kann.
Weiterführendes Fallgespräch
Kommt eine Bearbeitung in Betracht, besprechen wir den Rahmen einer möglichen Zusammenarbeit.
Begleitung im Mandat
Die rechtliche Bearbeitung übernimmt Ihr Anwalt.
Ablauf & Rahmen der Zusammenarbeit
Im ersten Gespräch nimmt unser Team Ihre Situation strukturiert auf und klärt, ob eine weiterführende Bearbeitung sinnvoll erscheint. Wenn Ihr Anliegen zu familum passt, besprechen wir transparent den passenden Rahmen einer möglichen Zusammenarbeit.
Anliegen einreichenKurz geklärt
Die häufigsten Fragen — schon hier beantwortet, bevor Sie Ihr Anliegen schildern.
Was kostet mich der erste Schritt?
Sie reichen Ihr Anliegen ein, wir nehmen es auf. Bevor ein Mandat beginnt, besprechen wir transparent Rahmen und Kostenstruktur.
Habe ich überhaupt einen Fall?
Genau das klären wir in der Aufnahme. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob ein weiteres Vorgehen sinnvoll erscheint — auch, wenn es das nicht tut.
Wie schnell höre ich von Ihnen?
So schnell wie möglich. Bei Fristen behandeln wir Anfragen besonders zügig.
Was passiert nach meiner Anfrage?
Wir nehmen Ihre Situation auf, ordnen den nächsten Schritt ein und besprechen bei passender Ausgangslage den Rahmen einer möglichen Zusammenarbeit.
Muss ich schon alle Unterlagen haben?
Nein. Senden Sie, was vorhanden ist. Im Gespräch klären wir, was noch wichtig sein kann.
Bleibt das vertraulich?
Ihre Anfrage wird vertraulich aufgenommen. Die rechtliche Bearbeitung übernimmt im Mandat Ihr Anwalt.
Häufige Fragen
Kann ich noch verhindern, dass eine Insolvenz angemeldet werden muss?
Das hängt von der Gesamtsituation ab. Wenn die Insolvenzreife (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) diagnostiziert ist, muss die Geschäftsführung handeln — entweder Insolvenzantrag stellen oder ein Restrukturierungsverfahren (StaRUG) prüfen. Familum klärt mit Ihnen, ob noch Sanierungsspielraum besteht und wie dieser genutzt wird.
Wird eine Sanierungsprüfung öffentlich oder machen das nur wir?
Eine vertrauliche Sanierungsprüfung mit Familum bleibt zwischen uns und Ihnen. Erst wenn Sie ein StaRUG-Verfahren einleiten oder einen Insolvenzantrag stellen, entstehen externe Verpflichtungen gegenüber Gerichten und Gläubigern. Der Prüfprozess selbst ist nicht öffentlich.
Was kostet eine Sanierungsprüfung und wie lange dauert sie?
Das hängt von Größe und Komplexität ab. Eine erste Orientierungsprüfung dauert in der Regel 1–2 Wochen; umfangreiche Sanierungskonzepte nehmen mehr Zeit in Anspruch. Bevor wir beginnen, sprechen wir transparente Leistungen und Rahmen — Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.
Was ist der Unterschied zwischen Sanierung, StaRUG und Insolvenz?
Sanierung bedeutet: das Geschäftsmodell wird umgebaut, ohne dass ein öffentliches Verfahren läuft. StaRUG ist ein Restrukturierungsverfahren unter Gericht, das Moratoriumsschutz bietet und Gläubiger bindet. Insolvenz ist das Ende, wenn Sanierung nicht möglich war. Familum prüft mit Ihnen, welcher Weg sinnvoll ist.
Haftet der Geschäftsführer persönlich?
Das ist die zentrale Frage. Geschäftsführer haften persönlich für Schäden, wenn sie pflichtwidrig handeln — etwa wenn Insolvenzreife erkannt wurde, aber nicht reagiert, oder wenn Gläubiger bevorzugt bedient werden. Familum ordnet ein, welche Risiken bestehen und wie Sie sich durch dokumentierte Sorgfalt schützen.
Muss ich sofort einen Insolvenzantrag stellen?
Nicht automatisch. Die Geschäftsführung hat Pflichten bei Insolvenzreife, aber ob ein sofortiger Antrag richtig ist oder ob erst noch Sanierungsschritte probiert werden, hängt vom Einzelfall ab. Familum prüft mit Ihnen, welcher Zeitpunkt und welche Reihenfolge sinnvoll ist.
Können Banken und Gläubiger mein Verfahren blockieren?
Das hängt von der Art ab. Bei einer privaten Restrukturierung können widerstrebende Gläubiger schwierig machen. Ein StaRUG-Verfahren bietet mehr Bindungskraft, braucht aber Mehrheiten. Familum bereitet Gläubigerdialoge vor und hilft, Widerstand zu minimieren.
